Die Homöopathie ist eine spezifische Reiztherapie, deren Ziel die Stimulation der Selbstregulationsmechanismen des Körpers ist.

Die drei Grundprinzipien der Homöopathie sind:

  • die Ähnlichkeitsregel
  • die Arzneimittelprüfung
  • die Potenzierung (Dosierungsregel)

Wie funktioniert Homöopathie?

Bei der homöopathischen Behandlung wird versucht,eine Analogie zwischen Patientenschilderungen und Arzneimittelbildern herzustellen und so Beschwerdebild und Arzneimittelbildzur Deckung zu bringen. Ganz im Sinne der Ähnlichkeitsregel vermag nach den Vorstellungen der Homöopathen ein Arzneimittel, die Krankheit, deren Symptome es beim Gesunden gerade hervorrufen würde, in potenzierter Formverabreicht, zu heilen.

Mit der Potenzierung hat Hahnemann, den wir hier nennen, um die Methode transparent zu machen,  ein Verfahren entdeckt,mit dem Informationen von Wirksubstanzen auf Trägerlösungen geprägt werden können.

Wissenschaftlich heißt das:

H2O-Moleküle befinden sich nicht in einer amorphen Struktur,sondern in elektromagnetischer Koppelung und bilden sog.Cluster, welche stabile, quasikristalline Strukturen darstellen,die physikalisch als Informationsspeicher tauglich sind.

Durch das Verschütteln beim Potenzierungsvorgang passiert, wie es die Homöopathen postulieren, folgendes:

die Molekülcluster der Trägersubstanz zerbrechenund bilden darauf neue Cluster-Formationen, deren Strukturund somit Informationsgehalt sich nach der potenzierten Ausgangssubstanz richtet. Der physikalische Ordnungszustand nimmt mit jedem Potenzierungsschritt zu.

Diese Deutung mit durchaus ernsthaften naturwissenschaftlichen Hypothesen wird von der Schulmedizin bisher nicht akzeptiert.

Die homöopathische Behandlung

Die homöopathische Mittelwahl richtet sich nach auffallenden Symptomen, die durch eine sorgfältige Anamnese² gefunden werden.Die Symptome werden je nach Art und Ausprägung unterschiedlich gewertet.Bei den Sitzungen, die jeweils ca. eine Stunde dauern, ird neben der Krankengeschichte, wie sie stets erhoben wird,zusätzlich abgefragt, was Beschwerden bessert bzw. verschlechtert,was sie möglicherweise auslöst. Dabei werdenalle Lebensumstände berücksichtigt. Im Durchschnitt werden mehrere Sitzungen erforderlich sein, um eine klare Mittelwahl treffen zu können.

Es ist daher sinnvoll, wenn der Patient sich im Vorfeld zu Hause seine Krankengeschichte chronologisch aufschreibt,wobei auch bei älteren Patienten Kinderkrankheiten sowie Impfungen von Bedeutung sind.

Eine homöopathische Behandlung verlangt Zeit und Geduld.Insbesondere bei chronischen Leiden, die schon lange bestehen.Die Behandlungsdauer ist individuell verschieden. Bei der Homöopathie kann es zum einen zu so genannten Erstverschlimmerungen kommen, das bedeutet, das sich diezu therapierenden Beschwerden für kurze Zeit verstärken können.Zum anderen kann es bei chronischen Erkrankungen dazu kommen,das sich alte Beschwerden in abgeschwächter Form,manchmal viele Jahre zurückliegend, bemerkbar machen,als ob sich die Krankengeschichte zurückspule.

Dies ist durchaus richtungweisend für den weiteren Therapieverlauf.

die Schulmedizin lehnt die Homöopathie durchweg ab, der Gesetzgeber erkennt sie als besondere Therapierichtung an und hat eigens ein homöopathisches Arzneibuch geschaffen.

² Krankengeschichte

 

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